Sukkulenten lassen sich recht einfach kultivieren
Sukkulenten sind Gewächse aus einer ganzen Reihe von Pflanzenfamilien, deren Blätter und/ oder Sproßachsen durch Anpassung an das Lebensumfeld
so beschaffen sind, daß sie Wasser speichern können. Die meisten Arten mögen trockene Luft, viele besitzen ungewöhnliche Formen und Blüten.
Diese Pflanzen sind meist in Gebieten mit unregelmäßigem Wasserangebot beheimatet. Gibt es Niederschläge, dannkann ihr sukkulentes Gewebe Wasser aufnehmen und für regenarme Zeiten speichern. Viele dieser Pflanzen haben zur
Einschränkung des Feuchtigkeitsverlustes eine wachsige Außenhaut oder einen rosettenförmigen Wuchs entwickelt; manche haben sich noch stärker angepaßt und ihre Blätter auf ein notwendiges Minimum in Form von Dornen reduziert. Sukkulenten lassen sich
recht einfach kultivieren, da sie einen gewissen Grad an Vernachlässigung vertragen können, ohne Schaden zu nehmen. Man muß ihnen jedoch Bedingungen schaffen, die ihrer natürlichen Lebensraum gewissermaßen nachahmen: Durchlässiges Pflanzsubstrat, viel Licht, Wasser während der Wachstumsperiode.
Pandapflanze, einmalig unter den Sukkulenten
Die Pandapflanze ist samtweich. Die dicken Blätter sind mit einer Art weißgrauem Filz belegt, an den Rändern sind sie rot-bräunlich. Die Pandapflanze ist
verwandt mit dem "Flammenden Käthchen". Wer diese Sukkulente zum ersten Mal sieht, fragt sich wohl unweigerlich, ob es sich überhaupt um eine Pflanze
handelt
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Piaranthus oder auch Seidenpflanzengewächs
Als Piaranthus oder auch Seidenpflanzengewächse bezeichnet man eine Gruppe von Sukkulenten, die viele interessante Pflanzen mit fleischigen Stengeln
und eigenartigen, schönen Blüten umfaßt. Ein Piaranthusgewächs wird zwar nicht besonders groß, dafür aber hat man viel Spaß an den lustigen Formen
und den erstaunlich schönen (aber leider schlechtriechenden) Blüten.
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Im Frühjahr bekommt die Wüstenrose wunderschöne Trichterblüten
Im Winter sieht die Wüstenrose recht kahl aus. Im Frühjahr aber - und mit etwas Glück ein zweites Mal im Herbst - bekommt diese Sukkulente
wunderschöne, rosarote, langlebige Trichterblüten. Was bei uns meist als Wüstenrose verkauft wird, ist eine Art Zwitter: eine
Adeniumpflanze, die auf einen Oleanderstamm gepfropft wurde. Der Grund dieser Kombination: Der Oleander läßt die Wüstenrose schneller
wachsen und sorgt für mehr Blüten.
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Der Talerbaum oder Geldbaum ist bei uns eine weitverbreitete Sukkulente
Nicht selten findet man uralte Exemplare, die auch im Zimmer regelmäßig blühen. Es gibt kaum Pflanzen, die pflegeleichter sind. Zur
Familie der Dickblatt-Gewächse gehören rund dreihundert Arten, von denen viele ursprünglich nur in der Kap-Provinz Südafrikas
vorkamen. Sie alle gehören zu den Sukkulenten, zu den Pflanzen, die in ihren fleischigen Blättern und Stengeln Wasser für
Trockenzeiten speichern.
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Auf den ersten Blick erinnert der Speckbaum an den Geldbaum
Auf den ersten Blick erinnert der Speckbaum an den Geldbaum: Seine Blätter sind dick und grün, aber sie haben eine andere Form. Wie andere
Sukkulenten stammt der Speckbaum aus Afrika. Diese Sukkulente kommt als kleine Pflanze im kleinen Topf, als große Pflanze im großen Kübel
hervorragend zur Geltung. Die am häufigsten gehaltene Art ist die Portulacaria afra, die zur gleichen Familie wie Sonnen-. Zimmer- und
Gartenportulak gehört.
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Sternschnuppen können im Prinzip mehrere Meter hoch werden
Die Sternschnuppe ist noch relativ neu unter unseren Zimmerpflanzen. Aber schön und robust wie sie ist, wird sie sich wohl bald überall
durchsetzen und mit der Zeit viele Freunde für sich gewinnen. Die Sternschnuppe tauchte 1978 erstmals in den Blumenläden auf. Seit
dieser Zeit aber hat sie sich relativ schnell verbreitet. Denn sie gehört nicht nur zu den robusten und pflegeleichten Pflanzen,
sondern wächst auch recht schnell.
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Sonnenglut gehört zur riesigen Familie der Dickblattgewächse
Sie fühlt sich an einem sonnigen Zimmerfenster genauso wohl wie im Sommer auf der Terrasse oder dem Balkon. In vielen Büchern findet man die
Sonnenglut noch unter ihrem früheren lateinischen Namen ..Rochea coccinea". Inzwischen wurde sie der Gattung Crassula. den
Dickblattgewächsen, zugeordnet. Ihre Blätter allerdings, die in gleichmäßigen Reihen entlang der Triebe sitzen, sind gar nicht so dick.
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Sedum-Arten gibt es wie Sand am Meer
Sedum-Arten findet man in allen gemäßigten Zonen der nördlichen Erdhalbkugel, vor allem in China, Japan und Mexiko. Über 500 verschiedene Arten
kennt man. Der Name Sedum stammt von dem lateinischen Wort "sedare" ab. Und das bedeutet soviel wie abhalten oder ableiten. Die Erklärung:
Die alten Römer ließen verschiedene Sedum-Arten auf den flachen Dächern ihrer Häuser wachsen, um so (angeblich) die Gewitter abzuhalten
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