Kakteen gehören alle zur Gruppe der Sukkulenten
Die zur Familie der Kakteen gehörenden Pflanzen haben sich im Laufe der Zeit den Bedingungen ihres natürlichen Lebensraumes angepaßt und ihre

Oberfläche auf ein Feuchtigkeit speicherndes Minimum reduziert. Sie gehören alle zur Gruppe der Sukkulenten, da sie in einem großen Teil
ihres Körper Wasser speichern. Die zwei unterschiedlichen Typen von Kakteen - die in wüstenähnlichen Gebieten und die im Regenwald
lebenden - haben unterschiedliche Anpassungsformen entwickelt. Um dem heißen Klima und den langen Trockenperioden widerstehen zu können,
haben die Wüstenkakteen eine rippenartig geformte Sproßachse mit einem wachsartigen Überzug (Kutikula) entwickelt. Ihre Blätter sind zu
Dornen oder Haaren geworden. Sie wachsen aus den kissenförmigen, im Laufe der Zeit zurückgebildeten Seitentrieben (Aureolen), mitunter auch
aus varzenähnlichen kleinen Höckern (Mamillen). Die Aureolen sind die Punkte an denen Blüten und Nebenschößlinge erscheinen. Viele Arten mögen
trockene Luft und besitzen ungewöhnliche Formen und Blüten.
Die große Pflanzenfamilie der Kakteen
Kakteen gehören zur großen Gruppe der Sukkulenten. Das sind Pflanzen, die auch längere Trockenheit vertragen, weil sie in ihrem fleischigen Gewebe
Wasser speichern. Nur der Baumkaktus (Pereskia) besitzt Blätter, alle anderen haben sogenannte Areolen. Seitensprossen mit Haaren, Bürsten oder
Dornen. Kakteen sind von abenteuerlicher Gestalt, überraschen durch herrliche Blüten und farbenprächtige Stacheln.
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Vermehrung von Kakteen
Je besser die Kakteen am Fenster gedeihen, je schöner sie aussehen, desto größer wird das Interesse daran. Bald genügen die Sorten nicht mehr, die
man im Blumenladen entdeckt. Vielleicht sieht man bei Bekannten solche, die man auch gerne besitzen würde und erbittet sich Stecklinge. Dann muß
man natürlich wissen, wie man diese behandelt.
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Vermehrung von Kakteen durch Samen
Kakteen durch Samen zu vermehren, ist eine ziemlich langwierige Prozedur. Sie erfordert nicht nur Geduld, sondern auch fürsorgliche Pflege. Es
kann Monate dauern, manchmal sogar fast ein Jahr, bis der Samen endlich keimt. Und dann dauert es wiederum viele Wochen, bis die
mikroskopisch kleinen Pflanzen in eigene Töpfe kommen. Kaktus aus Samen Samenvermehrung von Kakteen wird meist gewerblich durchgeführt
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Wie man Kakteen zum Blühen bringt
Das überaus große Interesse an Kakteen ist wohl darauf zurückzuführen, daß es in den verschiedenen Familien so ungeheuer viele Wachstumsformen
gibt: kleine, große, kugelige, hohe, mit einem Wollpelz, mit ganz dicken Stacheln, glattrasierte und natürlich auch noch solche, die
überhaupt so aussehen, wie man sich Kakteen gemeinhin vorstellt.
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Der Cleistokaktus gehört bei uns zu den bekanntesten Kakteen
Der Cleistokaktus gehört bei uns zu den bekanntesten Kakteen. Er wächst sehr langsam, bringt dafür aber nach einiger Zeit regelmäßig und reichlich
Blüten. Sehr viel Pflege braucht er nicht. Der lateinische Name Cleistocactus sagt aus, daß die Blüten des Kaktus geschlossen sind. Das stimmt
zwar nicht ganz - ein wenig öffnen sie sich schon, aber nur selten zu voller Größe
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Der Blattkaktus hat sehr dekorative, bis zu 20 cm große Blüten
Der Blattkaktus hat lange Blätter, an deren Enden die Blüten sitzen. Er unterscheidet sich sehr von Wüstenkakteen, braucht mehr Schatten, nahrungs
reiche, poröse Erde und höhere Luftfeuchtigkeit. Die hübschen Blattkakteen sind fast alle Hybriden, d.h. Kreuzungen zwischen verschiedenen Arten.
Alle Pflanzen haben sehr dekorative, bis zu 20 cm große Blüten
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Der Aztekenkaktus blüht am stärksten unter den Blattkakteen
Unter den zahlreichen Blattkakteen zählt der Aztekenkaktus zu denjenigen, die am stärksten blühen. Das begründet seine Beliebtheit als Zimmerkaktus.
Zudem ist er sehr leicht zu halten. Der Aztekenkaktus hat flache Stengel mit ?Sägezähnen" an den Seiten. Bei richtiger Pflege kommt an jedem
Einschnitt eine Blüte. Diese Pflanzen ähneln sehr der Epiphyllum
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Die Ähnlichkeit eines Baumkaktus mit anderen Kakteen ist nur gering
Die Gattung Baumkaktus ist ohne Zweifel eine Kakteengattung, auch wenn ihre rund 20 Arten nicht sehr viel mit einem ?normalen" Kaktus gemein haben,
sondern mehr mit laubwerfenden Bäumen oder Kletterpflanzen. Baumkakteen sind beheimatet in den Tropen oder Subtropen Amerikas. Die häufigste Art
ist Pereskia aculeata mit bis zu 10 m Höhe und langen, dornigen, kletternden Zweigen.
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