Die Kategorie der Farne stellt für Kenner eine der interessantesten dar
Farne sind überall in der Welt und in ganz unterschiedlichen Lebensräumen zu finden. Viele Farne bevorzugen einen Standort in waldigen Gebieten,

wo sie
im Schatten und bei hoher Luftfeuchtigkeit gedeihen. Im Unterschied zu anderen Pflanzengruppen wie beispielsweise Kakteen bilden die Farne keine
Familie. Sie werden zu einer Kategorie zusammengefaßt, da sich die Art und Weise ihrer Fortpflanzung von der anderer Pflanzen unterscheidet: Sie
produzieren keine Blüten und Samen, sondern Sporen. Die Kategorie der Farne stellt für Sammler eine der interessantesten dar, weil sie eine große
Vielfalt an wunderschönen Blattformen bietet und Farne auch unter nicht perfekten Bedingungen gedeihen. Manche Arten kommen mit recht lichtarmen
Standorten zurecht, während andere, nämlich die tropischen Ursprungs, eine feuchtwarme Umgebung benötigen. Doch auch für kühle Standorte findet sich
eine große Auswahl. Unter geeigneten Bedingungen kultiviert, wachsen sie alle zu üppigen und reizvoll anzuschauenden Grünpflanzen heran.
Pellefarn oder Rundblattfarn
Der niedrigwachsende, robuste Zimmerfarn eignet sich gut als Bodendecker. Er braucht viel Platz, weil seine Wedel mit den zahlreichen kleinen Blättern
in die Breite wachsen. Der Pellefarn kommt aus Neuseeland und Südafrika, gedeiht aber auch bei uns recht gut. Er ist nicht besonders anspruchsvoll,
will bei mäßiger Zimmertemperatur (im Winter kann sie bis auf 12°C absinken) gehalten und regelmäßig mit Leitungswasser gegossen werden
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Nestfarn, ein Farn ohne Wedel und Fiederblättchen
Mit seinen breiten, langen Blättern hat der Nestfarn ein völlig farnuntypisches Aussehen. Mit seinen Pflege - und Standortwünschen paßt er aber wieder
genau in diese Pflanzenfamilie hinein. Während das Typische für einen Farn normalerweise die langen Wedel mit den zarten Fiederblättchen sind,
besitzt der Nestfarn breite, ganzrandige Blätter
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Der Lederfarn verträgt auch trockene Zimmerluft
Die meisten Farne sind ein wenig empfindliche Gewächse, mit denen ein Zimmergärtner viel Mühe hat. Und die trotzdem nicht immer gut gedeihen.
Nicht so der Lederfarn. Er gehört zu der kleinen Gruppe der robusten Farne, wie zum Beispiel auch der Pellefarn. Gleichzeitig aber bietet er
all das, was man von einem Zimmerfarn erwartet
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Der Flügelfarn gehört zur großen Familie der Saumfarne
Sicher ist diese Pteris-Art eine der schönsten. Und ganz sicher ist sie von allen die empfindlichste, die im Wohnzimmer sehr viel Pflege braucht.
Den Namen Flügelfarn bekam diese Pflanze. weil ihre langen Wedel. die ein wenig herunterhängen. an die Flügel eines Vogels erinnern. Zuhause
ist dieser Farn in Südindien und auf Ceylon. Von dort hat er die Vorliebe für hohe Luftfeuchtigkeit mitgebracht.
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Der Geweihfarn, eine elegante Skulptur
Der Geweihfarn erinnert an eine elegante Skulptur. In der Natur gehört er zu den Baumbewohnern. Im Zimmer können Sie ihn im Topf ziehen, aber auch
an einem Stück Rinde oder Kork befestigen. In seiner Heimat, den tropischen Regenwäldern sitzt der Geweihfarn wie ein Vogelnest oft dreißig Meter
über der Erde in den Astgabeln der Urwaldbäume. Dort lebt er als Epiphyt.
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Der Goldtüpfelfarn ist ein echtes Tropenkind
Der Goldtüpfelfarn ist zwar ein echtes Tropenkind - er stammt aus Südamerika. Im Gegensatz zu anderen Farnen kommt er aber auch im normalen
Wohnzimmer gut zurecht - mit Sonderwünschen. Von der Gattung Phlebodium kennt man nur eine einzige Art: Phlebodium aureum. Früher war
dieser Farn unter dem Namen Polypodium bekannt, wurde aber inzwischen von den Botanikern umbenannt.
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Der Hasenfussfarn gehört zu den robusten Farnen
Seinen Namen verdankt er vielen gelb - oder braunbehaarten Wurzelstöcken, sogenannten Rhizomen, die entfernt wie Hasenpfoten aussehen. In der
freien Natur wächst dieser Farn an Felsen. Mauern und sogar auf Bäumen. Seine Wedel sind hell - bis dunkelgrün und feingefedert. Wenn die
Pflanze gut gedeiht, kann sie eine merkwürdige Kugelform entwickeln, die den ganzen Topf umschließt.
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Die Hirschzunge gehört zu den ganz widerstandsfähigen Farnen
Die Hirschzunge gehört zu den ganz widerstandsfähigen Farnen. Eigentlich ist diese Art mit den ganzrandigen Blättern fürs Freiland gedacht.
Sie fühlt sich aber auch in der Wohnung recht wohl. Während die meisten Farne, die wir im Zimmer kennen, kleine zierliche Fiederblättchen
besitzen, hat die Hirschzunge als eine der wenigen Gattungen ganzrandige Blattkanten.
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Der Kammfarn ist ein kleiner, mehrjähriger Farn
Der kleine Kammfarn aus der Familie der Rippenfarne liebt es schattig und feucht. Er ist winterfest, gedeiht gut im Garten oder auf dem Balkon
und kann auch in kühlen Räumen gehalten werden. Er wird kaum größer als 20 bis 30 Zentimeter und eignet sich deshalb auch gut für Gärten und
zur Balkon-Bepflanzung. Am besten gedeiht er in leichtem Schatten in einer Blatterde mit sauerer Reaktion
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